Die Edith-Stein-Schule in Freiburg

Schule für Agrarwirtschaft, Hauswirtschaft, Gesundheit, Pflege und Sozialpädagogik

 

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Die Edith-Stein-Schule bietet seit dem Schuljahr 2020/2021 eine neue Ausbildung in der Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz (praxisintegriert) an, die in den kommenden Jahren auch die klassische Ausbildung in der Kinderpflege ersetzen wird.

Die Kinderpflege-Ausbildung ist in Baden-Württemberg seit langem etabliert. Neben der Erzieherinnen-Ausbildung bereichert die Kinderpflege-Ausbildung das Angebot der pädagogischen Ausbildungsberufe, denn sie ermöglicht es auch Bewerberinnen ohne Mittleren Bildungsabschluss, ihrer Berufung zur Arbeit mit Kindern in pädagogischen Tageseinrichtungen nachzukommen.
Allerdings ist die Kinderpflege-Ausbildung ist ein baden-württembergisches Sondergewächs – in den meisten anderen Bundesländern ist dieses Berufsbild unter der Bezeichnung Sozialassistenz oder Sozialpädagogische Assistenz bekannt.

Die deutsche Kultusminister-Konferenz (KMK) hat daher zur besseren Vergleichbarkeit und einer damit verbundenen erleichterten Anerkennung der Abschlüsse in allen Bundesländern ein einheitliches Kompetenzraster verabschiedet, an dem sich alle Bundesländer bei der Gestaltung dieser Ausbildungen orientieren sollen.

Diese Entwicklung findet nun Ausdruck in der neu geschaffenen Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz. Diese wird zunächt in der praxisintegrierten Form (PiA) verwirklicht, wie sie sich in der Erzieher*innen-Ausbildung bereits seit 2012 erfolgreich etabliert hat. Dabei schließen die Auszubildenden einen Ausbildungsvertrag mit einer pädagogischen Einrichtung, in der sie während der dreijährigen Ausbildung aktiv mitarbeiten.

An drei Tagen in der Woche findet die schulische Ausbildung statt, während der die fachlischen Grundlagen für die pädagogische Arbeit gelegt werden. In einem zweiten Schritt wird auch die klassische Vollzeitausbildung in der Berufsfachschule für Kinderpflege in der Ausbildung zur/zum Sozialpädagogischen Assistenten/Assistentin aufgehen.


Der große Vorteil der praxisintegrierten Ausbildung liegt zum einen in der engeren Verzahnung der Theorie und Praxis im Laufe der Ausbildung. Zum anderen erhalten die Auszubildenden erstmals schon ab dem ersten Ausbildungsjahr eine Vergütung – eine längst überfällig Entwicklung, welche die Attraktivität der Ausbildung im pädagogischen Bereich für Interessenten mit Hauptschulabschluss weiter erhöhen wird.


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