Die Edith-Stein-Schule in Freiburg

Schule für Agrarwirtschaft, Hauswirtschaft, Gesundheit, Pflege und Sozialpädagogik

 

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Minister Hauk MdL, Staatssekretärin Boser MdL und Uni Hohenheim empfangen besonders engagierte Schüler:innen der Edith-Stein-Schule.


GPS-Lenksysteme, Kraftfutterersatz in der Milchwirtschaft und Drohnen im Weinbau: Das sind einige der Themen, an denen vier besonders engagierte Schüler:innen der Edith-Stein-Schule in Freiburg im vergangenen Schuljahr geforscht haben. Ihre Ergebnisse präsentierten sie im Rahmen eines dreitägigen Fachforums vom 21.10. bis zum 23.10.2025 in Stuttgart und an der Uni Hohenheim.

Als Anregung für eine wissenschaftliche Karriere bot die Uni den Schüler:innen ein umfangreiches Besuchsprogramm durch ihre wissenschaftlichen Einrichtungen. Peter Hauk MdL, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, sowie Staatssekretärin Sandra Boser MdL aus dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg würdigten das besondere Engagement der Schüler:innen bei einer abschließenden Feierstunde auf dem Uni-Campus.

 

Von der Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten über die Themenfindung bis hin zur Recherche in der Literatur und vor Ort: Im Rahmen des Seminarkurses 2024/25 Milena Grießbaum, Alina Haberer, Mia Scherer und Selina Winterhalter ihr eigenes Projekt umsetzen und jetzt in der J2 des Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums ihre Ergebnisse auf dem Forum „Stärkung des Ländlichen Raums“ präsentieren. Und dies mit herausragendem Engagement: Obwohl laut Stundenplan drei Schulstunden pro Woche für die wissenschaftliche Arbeit vorgesehen waren, investierten viele Schüler:innen deutlich mehr Zeit in ihr Projekt. Die Ergebnisse sind beachtlich und können eine Abiturprüfung ersetzen.

Fachforum an der Uni Hohenheim bringt rund 80 Schüler:innen zusammen

Das Fachforum der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien geht auf eine Initiative der Landesregierung zurück, die der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum ins Leben gerufen hat. An allen sechs Agrarwissenschaftlichen Gymnasien Baden-Württembergs befassen sich die Schüler:innen dabei mit dem Thema „Stärkung des Ländlichen Raumes“. Den Höhepunkt des dreitägigen Fachforums bildet eine feierliche Veranstaltung zur Würdigung des besonderen Engagements der Seminarkurs-Teilnehmer:innen.

Insgesamt kamen in diesem Jahr rund 80 Schüler:innen der sechs Agrarwissenschaftlichen Gymnasien Baden-Württembergs in Hohenheim zusammen. 35 von ihnen hatten im vergangenen Schuljahr den Seminarkurs besucht und eine wissenschaftliche Arbeit verfasst. Zudem nahmen auch viele Schüler:innen teil, die den Kurs im aktuellen Schuljahr belegen.

Universität Hohenheim lobt die Qualität der Arbeiten

Das Rahmenprogramm inklusive wissenschaftlicher Exkursionen und einer studentisch geführten Campus-Tour stellte die Universität Hohenheim. „Das Engagement und die fachliche Tiefe, mit der die Schüler:innen ihre Themen bearbeiten, beeindrucken uns jedes Jahr aufs Neue. Es sind junge Menschen wie diese, die wir für unsere Universität gewinnen möchten, um uns auch in Zukunft an der Spitze der deutschen Agrarforschung zu behaupten“, sagte Prof. Dr. Ralf Vögele, Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften.

Zu den besonderen Schwerpunkten der Agrar-Forschung an der Universität Hohenheim gehören dabei Themen wie erneuerbare Energien, nachhaltige Landwirtschaft, der Erhalt der Biodiversität sowie Ernährungssicherung und globale Hungerbekämpfung. Beste Einblicke in die Forschung erhielten die Schüler:innen bei einer Führung durch das Phytotechnikum. Das Hightech-Gewächshaus der Universität Hohenheim verfügt unter anderem über eine computergesteuerte Klimaregelung und Bewässerungsautomatik sowie eine Feinregelung für Lichtstärke, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Diese moderne und vielseitig einsetzbare Technik macht das 1.400 Quadratmeter große Gewächshaus zu einem zentralen Baustein für die wichtigsten Forschungsschwerpunkte der Universität Hohenheim.

Feierliche Urkundenverleihung auf dem Campus der Uni Hohenheim

Die Verleihung der Urkunden fand am Donnerstagnachmittag, 23.10.2025 im Euroforum der Universität Hohenheim statt.

Zu Bedeutung der Veranstaltung erklärte Sandra Boser MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: „Wir brauchen Menschen, die interdisziplinär denken, Verantwortung übernehmen und den Mut haben, Neues auszuprobieren. Die Herausforderungen der Zukunft – vom Klimawandel über Ernährungssicherheit bis zur nachhaltigen Regionalentwicklung – lassen sich nur gemeinsam lösen. Dafür stehen die Agrarwissenschaftlichen Gymnasien und dafür stehen die herausragenden Arbeiten der Schülerinnen und Schüler.“

„Die von den Schülerinnen und Schülern im Seminarkurs ‚Stärkung des Ländlichen Raums‘ verfassten Arbeiten haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die Ansätze eines starken Ländlichen Raumes aussehen können. Mit ihren Ideen und Impulsen gestalten die Schüler aktiv die Zukunft des Ländlichen Raumes mit. Das dazugehörige Fachforum ist zudem eine ideale Plattform für die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen und Lösungsansätze für die vielfältigen Herausforderungen des Ländlichen Raums zu präsentieren und sich darüber auszutauschen“, ergänzte Peter Hauk MdL, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Text: Moormann / Klebs

 

weitere Informationen

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum | externer Link

Agrarwissenschaftliches Gymnasium | externer Link

Pressemitteilungen der Universität Hohenheim | externer Link

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